Sonntag 24. Mai, 21 - 22 Uhr
Montag 1. Juni, 169 - 17 Uhr (Wdh.)
Bereits im Januar letzten Jahres habe ich den 1784 geborenen und 1859 verstorbenen Komponisten, Dirigenten und Gesangspädagogen Louis Spohr vorgestellt, Erfinder des modernen Taktstocks und des Kinnhalters für Violinisten und zusammen mit Niccolò Paganini der bekannteste Konzertgeiger seiner Zeit. Dass Spohr zwischen 1817 und 1820 als Kapellmeister am Frankfurter Stadttheater tätig war, wissen zumindest die Bewohner des Nordends, wo eine Straße nach ihm benannt wurde, und auch wenn dies eine eher kurze Zeit war, war sie für ihn doch recht ereignisreich: So wurden etwa die Aufführungen seiner Opern Faust (1813) sowie die extra für Frankfurt komponierte Oper Zemire und Azor vom Publikum begeistert aufgenommen. Zusammen mit der Musikwissenschaftlerin Ulrike Kienzle werden wir in der Sendung Spohrs Aufenthalt in Frankfurt mit zahlreichen Musikbeispielen rekonstruieren.

Ludwig (Louis) Spohr 1824 in Kassel, Gemälde von Johann August Nahl (1752 – 1825); Bildquelle: Wikipedia.