Mittwoch 29. April 2026, 23 - 02 Uhr
Ein warmer Hauch strömt aus dem ambient jazz café, durchzieht blaue Neonluft und trägt uns durch die Geometrie des Stadtbildes, vorbei an stiller Natur, hinauf in den Äther. Süßer Rauch wabert aus Wolken hervor, vermischt sich mit dem Atem der See und pulsiert in der nächtlichen Atmosphäre zu den tiefsten Rhythmen des Bodyjazz. Unser Herz folgt der Bewegung der Körperfusion, wie ein leiser Strom, der sich durch die Nacht und das Leben zieht. Maya DJ legt auf.

Foto: Antje-Maya Hirsch
Sonntag 24. Mai, 21 - 22 Uhr
Montag 1. Juni, 169 - 17 Uhr (Wdh.)
Bereits im Januar letzten Jahres habe ich den 1784 geborenen und 1859 verstorbenen Komponisten, Dirigenten und Gesangspädagogen Louis Spohr vorgestellt, Erfinder des modernen Taktstocks und des Kinnhalters für Violinisten und zusammen mit Niccolò Paganini der bekannteste Konzertgeiger seiner Zeit. Dass Spohr zwischen 1817 und 1820 als Kapellmeister am Frankfurter Stadttheater tätig war, wissen zumindest die Bewohner des Nordends, wo eine Straße nach ihm benannt wurde, und auch wenn dies eine eher kurze Zeit war, war sie für ihn doch recht ereignisreich: So wurden etwa die Aufführungen seiner Opern Faust (1813) sowie die extra für Frankfurt komponierte Oper Zemire und Azor vom Publikum begeistert aufgenommen. Zusammen mit der Musikwissenschaftlerin Ulrike Kienzle werden wir in der Sendung Spohrs Aufenthalt in Frankfurt mit zahlreichen Musikbeispielen rekonstruieren.

Ludwig (Louis) Spohr 1824 in Kassel, Gemälde von Johann August Nahl (1752 – 1825); Bildquelle: Wikipedia.
Montag, 4. Mai 2026, 19 - 20 Uhr
Dienstag, 5. Mai, 10 - 11 Uhr (Wdh.)
Eine Sendung von und mit Nadine Zeidler
Schlaf – eigentlich etwas völlig Natürliches. Und trotzdem haben viele Menschen genau damit Probleme: Zu kurz, zu unruhig, zu viele Gedanken im Kopf.
Unser Schlaf beeinflusst unsere Gesundheit, unsere Leistungsfähigkeit und sogar unseren Erfolg im Job. Was hilft, besser zu schlafen und wie jeder zu seinem idealen Schlaf finden kann, darüber spricht Nadine Zeidler mit Experte Dirk Günther. Er ist Schlafcoach und Autor des Buches „Ausgeschlafen: Ihre persönliche Schlaf-Formel zu mehr Glück und Erfolg im Job.“

Bildquelle: Ki-generiert
Sonntag 26. April 2026, 21 - 22 Uhr
Montag, 4. Mai, 16 - 17 Uhr (Wdh.)
Heute geht´s um eine Zeitgenossin von Mozart: Maria Theresia Paradis (1759 – 1824), eine Pianistin, Organistin, Sängerin, Komponistin und Musiklehrerin, die, und das ist das Außergewöhnliche an ihr, mit drei Jahren erblindete. Trotz dieser Beeinträchtigung gelang es ihr, eine der erfolgreichsten Konzertpianistinnen ihrer Zeit zu werden, und Komponisten wie Mozart, Haydn und Salieri schrieben für sie Stücke, die sie zur Uraufführung brachte, bevor sie später eine Blindenschule gründete, um dort Mädchen und junge Frauen in Musik zu unterrichten. Leider sind von ihr nur wenige Kompositionen überliefert; wir wissen aber inzwischen, dass sie mehrere Opern, Lieder, Kammermusiken und vieles mehr geschrieben hat. Grundlage hierfür war ein von ihr entwickeltes Tastalphabet sowie ein Notenbrett, ähnlich einem Setzkasten, in das sie Noten einlegen und so Musik im Wortsinne begreifen konnte. Mit ihrem Tastalphabet bewies sie erstmalig, dass blinde Menschen lernen können, mit den Händen zu schreiben und zu lesen, ein Gedanke, der essenziell für die weitere Blindenpädagogik wurde. Wer mehr über Maria Theresia Paradis wissen will, sei auf die folgenden Homepages verwiesen:
https://www.newmusesproject.com/maria_teresia_von_paradis
https://www.sophie-drinker-institut.de/paradis-theresia
http://www.ma-ha-schulze.de/index.php?menuid=0&reporeid=134.

Faustine Parmantié: Maria Theresia Paradis (1784), Bildquelle Wikipedia.